Liquiditätsplan Vorlage: So stellst du sicher, dass dein Unternehmen zahlungsfähig bleibt

Eine solide Liquiditätsplanung ist für jedes Unternehmen essenziell, insbesondere wenn du eine Bankfinanzierung beantragst oder dein Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum ausrichten möchtest. Doch wie erstellt man einen Liquiditätsplan, der Banken überzeugt und dir hilft, finanzielle Engpässe zu vermeiden? In diesem Beitrag zeigen wir dir anhand eines konkreten Beispiels, wie du eine Liquiditätsplan Vorlage effizient nutzt und welche Schritte notwendig sind.

Warum ist eine Liquiditätsplanung so wichtig?

Die Liquidität eines Unternehmens bestimmt, ob Rechnungen, Gehälter und andere Verbindlichkeiten fristgerecht bezahlt werden können. Banken verlangen oft eine detaillierte Liquiditätsplanung, um sicherzustellen, dass dein Unternehmen nicht in eine finanzielle Schieflage gerät.

Eine präzise Liquiditätsplanung hilft dir:

  • Zahlungsengpässe frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
  • Deine Bank oder Investoren mit einer fundierten Planung zu überzeugen.
  • Finanzielle Entscheidungen mit besserer Sicherheit zu treffen.

Grundlagen der Liquiditätsplanung

Bevor du mit der Erstellung deines Liquiditätsplans beginnst, solltest du sicherstellen, dass du bereits über folgende Pläne verfügst:

Diese Elemente fließen in den Liquiditätsplan ein und helfen dir, deine Zahlungsfähigkeit realistisch abzubilden.

Schritt-für-Schritt: So erstellst du einen Liquiditätsplan

1. Erfassung der Einnahmen und Ausgaben

Der erste Schritt in der Liquiditätsplanung ist die Auflistung aller erwarteten Einnahmen und Ausgaben für die kommenden Monate. Dazu gehören:

  • Einnahmen: Zahlungen von Kunden, staatliche Förderungen, Investitionen.
  • Fixe Kosten: Miete, Gehälter, Versicherungen.
  • Variable Kosten: Wareneinkauf, Provisionen, Marketingausgaben.
  • Kreditzahlungen und Zinsen: Raten für Bankdarlehen.

2. Zahlungsströme richtig einordnen

Achte darauf, dass du zeitliche Abweichungen zwischen Einnahmen und Ausgaben berücksichtigst. Beispielsweise erhalten viele Unternehmen Zahlungen erst Wochen nach Rechnungsstellung, während Gehälter und Miete pünktlich fällig sind. Eine realistische Zeitplanung hilft dir, Liquiditätslücken zu vermeiden.

3. Beispiel: Liquiditätsplan eines Start-ups

Angenommen, du hast ein SaaS-Start-up und planst für die kommenden sechs Monate eine Bankfinanzierung. Dein Liquiditätsplan könnte so aussehen:

Dieser Plan zeigt, dass das Unternehmen anfangs nur geringe Überschüsse hat, aber durch steigende Einnahmen zunehmend finanziell stabiler wird.

4. Liquiditätsengpässe identifizieren und vorbeugen

Ein Liquiditätsengpass entsteht, wenn kurzfristig mehr Verbindlichkeiten als verfügbare Mittel bestehen. Um dem entgegenzuwirken:

  • Plane einen Sicherheitspuffer für unerwartete Kosten.
  • Verschiebe größere Investitionen auf Zeiträume mit ausreichend Liquidität.
  • Optimiere das Zahlungsmanagement, indem du Zahlungsfristen mit Kunden verkürzt und mit Lieferanten verlängerst.

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Fazit

Eine fundierte Liquiditätsplanung ist essenziell für den finanziellen Erfolg deines Unternehmens und oft eine Voraussetzung für eine Bankfinanzierung. Mit einer klaren Übersicht über Einnahmen, Ausgaben und mögliche Liquiditätslücken kannst du dein Unternehmen sicher durch finanzielle Herausforderungen steuern.

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